/tradition-und-geschichte/

Das Unternehmen.

Die Adelholzener Alpenquellen GmbH ist im Chiemgau beheimatet und bietet Mineralwasser und Heilwasser sowie zahlreiche Erfrischungsgetränke unter den Marken Adelholzener und Active O2 an. Die Adelholzener Alpenquellen gehören zur Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul. Mit den Erlösen des Unternehmens – nach Investitionen zur Erhaltung langfristiger Arbeitsplätze – finanziert die Ordensgemeinschaft ihre sozialen Projekte. U. a. betreiben die Barmherzigen Schwestern auch Krankenhäuser und Altenheime.

Tradition und Geschichte.

2017.

Im November 2017 haben die Adelholzener Alpenquellen Ihre siebte Abfülllinie in Betrieb genommen. Die PET Mehrweg Abfüllanlage baut mit einer Leistung von 35.000 Flaschen pro Stunde die Produktionskapazitäten im Bereich Mehrweg weiter aus.
(v.l.n.r . Friedrich Kardinal Wetter, Stefan Hoechter, Sr. Rosa Maria Dick, Franz Demmelmair)

 

2015.

Die neue Betriebsgastronomie auf dem Adelholzener Firmengelände wird eröffnet. Die moderne und lichtdurchflutete Kantine bietet den Mitarbeitern auf 450 Quadratmetern wechselnde Tagesgerichte – weitgehend in Bio-Qualität und aus regionaler Herkunft.

2013.

In Bad Adelholzen wird eine neue Glasanlage gebaut und in Betrieb genommen. Die moderne und komplexe Anlage ermöglicht die Abfüllung von bis zu 28.000 Flaschen pro Stunde. Außerdem ist sie die erste Linie des Mineralbrunnens mit einem Vollflascheninspektor, der Flaschen spezifisch nach Fremdstoffen untersucht.

2011.

Einführung der Adelholzener Glasflasche im praktischen blauen Träger. Adelholzener kann dadurch ein starkes Wachstum im generell rückläufigen Glasmarkt verzeichnen.

2002.

Die Marke Active O2 betritt mit dem Verkauf erster Flaschen in Österreich den internationalen Markt. Mittlerweile wird Active O2 in mehr als 20 Ländern vertrieben, u.a. in Japan, Südkorea und USA.

1998.

Inbetriebnahme einer PET Mehrweganlage – die erste ihrer Art mit Reinraum-Technik. Die ersten PET Mehrweggebinde von Adelholzener kommen auf den Markt. Aufgrund der Reinraum-Technik können Fruchtsaftgetränke und Schorlen bei längerer Haltbarkeit ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe abgefüllt werden.

1994.

Die Adelholzener Primusquelle wird in Adelholzener Alpenquellen umfirmiert.

1977.

Erschließung einer neuen Mineralwasserquelle im Bergener Moos, die heute für den Großteil der Produkte – bis auf das Heilwasser – verwendet wird.

1970-1972.

Bau einer neuen Füllerei unterhalb des Schwesternheims. Aus der kleinen Füllerei wurde ein moderner Industriebetrieb.

1969.

Der Designer Günter Kupetz entwickelt die Perlenflasche der GDB (Genossenschaft Deutscher Brunnen), die als technische und gestalterische Innovation gilt und in die auch bei Adelholzener bis heute noch abgefüllt wird.

1943–1989.

Schwester M. Iphigenia Insam, 1933 in die Kongregation der Barmherzigen Schwestern eingetreten, wird 1943 nach Adelholzen versetzt und dort bald Geschäftsführerin. Ihr vor allem hat es die Kongregation zu verdanken, dass aus der kleinen Füllerei ein expandierender Brunnenbetrieb geworden ist.

1919.

Adelholzen erhält elektrischen Strom und die erste elektrische Abfüllanlage. Von da an werden die Abfüllanlagen, Lagerhallen und Verwaltungsgebäude stetig modernisiert und erweitert.

1849.

Der Besitzer Georg Mayr beginnt 1849, das Quellwasser in sogenannte „Fässchen“ abzufüllen, damit die Kurgäste sich das Wasser mit nach Hause nehmen konnten. 1895 beginnt dann sein Sohn, Wilhelm Mayr, das Wasser mit Kohlensäure zu „imprägnieren“, in Glasflaschen abzufüllen und zu versenden.

3. Jhd. nach Christus.

Der Überlieferung nach entdeckte vor über 1700 Jahren ein römischer Legionär, der sich einige Zeit als Glaubensbote und Einsiedler im Chiemgau aufhielt, die Quelle „im Holze des Andlo“. Mit der heilsamen Wirkung des Wassers und der Kraft des christlichen Glaubens heilte der später heilig gesprochene St. Primus Arme und Kranke.

2018.

Seit Mai 2018 ist Peter Lachenmeir neben Franz Demmelmair und Stefan Hoechter dritter Geschäftsführer bei den Adelholzener Alpenquellen. Er übernimmt die Führung in den Bereichen Produktion, Technik und Logistik.
(v.l.n.r. Stefan Hoechter, Peter Lachenmeir, Franz Demmelmair)

2016.

Als Ausbildungsbetrieb investieren die Adelholzener Alpenquellen konsequent in moderne Ausstattung und Ausbildungsinhalte. Ziel ist, eigenes, gut ausgebildetes Personal später in den Betrieb zu übernehmen und ihm hier entsprechende Zukunftsperspektiven zu eröffnen. 2016 erhalten drei Auszubildende den bayerischen Staatspreis für herausragende, schulische Leistungen und außerordentliches Engagement im Unternehmen.

2014.

Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe verleiht Adelholzener den Präventionspreis 2014 in der Kategorie „Betriebliche Sicherheitstechnik“ für einen neuen Splitterschutz bei Scherbenwagen. Die von den Adelholzener Alpenquellen entwickelte Bürstenabdeckung verhindert, dass bei der Entsorgung von Glasflaschen Scherben zurückgeschleudert werden und Mitarbeiter verletzen.

2012.

Nationale Einführung einer neuen Adelholzener Einwegflasche mit Sportverschluss. Erstmalig gibt es Adelholzener Mineralwasser flächendeckend in ganz Deutschland zu kaufen.

2007.

Die Adelholzener Bio Schorle wird im nationalen Markt eingeführt. Die Marke Adelholzener spielt erstmals außerhalb Bayerns eine bedeutende Rolle. Zahlreiche Biomärkte nehmen nicht nur Adelholzener Bio Schorlen, sondern auch das Adelholzener Mineralwasser im Mehrweggebinde auf.

2001.

Inbetriebnahme der ersten PET Einweg-Linie und nationale Einführung der neuen Marke Active O2 in der modernen PET Flasche mit praktischem Sportverschluss. Gleichzeitig schaltet Adelholzener die erste nationale Fernsehkampagne für das neue Getränk. Adelholzener wird vom regionalen Getränkeproduzenten zum national agierenden Markenartikler.

1996.

Neubau eines Lager- und Logistikzentrums mit Verwaltungsgebäude.

1989–2004.

Schwester M. Theodolinde Mehltretter leitet den Brunnenbetrieb als Geschäftsführerin. 2004 wird sie zur Generaloberin des Ordens ernannt und ist seitdem unter anderem im Beirat der Adelholzener Alpenquellen tätig.

1972.

Einführung der kalorienreduzierten „Bleib in Form“-Limonade. Diese Produktlinie ist heute noch erfolgreich im Handel.

Anfang der 70er-Jahre.

Lange Zeit schien allzu offensive Werbung nicht zum Selbstverständnis der Kongregation zu passen, doch die Entscheidung für eine industrialisierte Produktion erfordert ein Umdenken. Nach wie vor ist München einer der wichtigsten Absatzmärkte, und deshalb wirbt Adelholzener auf Bussen und Straßenbahnen in München.

1946.

Amtliche Anerkennung als „Bad“ Adelholzen durch das Bayerische Staatsministerium des Innern.

1939.

Die Primusquelle erhält den Titel „staatlich anerkannte Heilquelle“. Noch heute gibt es das Adelholzener Heilwasser zu kaufen.

1907.

Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul erwirbt das Kurbad Adelholzen und damit verbunden die Quelle. Die damals mehr als 1500 Ordensschwestern arbeiten in und um München in der Krankenpflege und kamen nach Bad Adelholzen, um im Erholungsheim von Bad Adelholzen neue Kraft für ihre schwere Arbeit zu gewinnen. Die Schwestern füllen die Flaschen per Hand ab.

959.

Erste Eintragung von Bad Adelholzen. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert ist Adelholzen als Kurbad bekannt. Zunächst baden hier vor allem einheimische Bauern, Bürger und Handwerker. Ab dem 17. Jahrhundert entdeckt der Adel das Kurbad für sich.