Grüss Gott,

Tag für Tag stillen Menschen ihren Durst mit Adelholzener Mineralwasser, mit unserem St. Primus Heilwasser und mit Getränken, die aus diesem Wasser hergestellt sind. Wir versorgen die Menschen in unserer Region und in Oberbayern sicher und zuverlässig mit einem der wichtigsten Grundnahrungsmittel: dem Mineralwasser.

Das Zukunftskonzept Perspektive 2040 sieht die Einführung neuer Technik, die schrittweise Erweiterung unseres Betriebs und damit die Sicherung bestehender und die Schaffung neuer Arbeitsplätze vor. Dieses Konzept sichert unsere Zukunft und zeigt transparent unsere Pläne auf. Darum haben uns die Gemeinden Bergen und Siegsdorf gebeten.

Das einzigartige Adelholzener Mineralwasser stammt aus Tiefenbrunnen. Genau geprüfte behördliche Genehmigungen für die Wasserentnahme liegen natürlich schon immer vor. Unabhängig von der Perspektive 2040 steht eine Verlängerung dieser Genehmigungen an. Wir wollen eine Fortschreibung der heute genehmigten Entnahmevolumina, keine Erhöhung.

Aus ureigenem Interesse führen wir seit Jahrzehnten ein umfassendes Monitoring durch – zusätzlich zur staatlichen Überwachung. Sowohl unser Monitoring wie auch die Überwachung durch die Behörden bestätigen übereinstimmend, dass durch die Adelholzener Wasserentnahme keinerlei nachteilige Veränderung des Grundwasservorkommens und der Natur entstanden ist.

Die Trinkwasserversorgung unserer Region bleibt auch in Zukunft sicher. Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen – per Mail, Brief oder Telefon.

E-Mail: zukunft@adelholzener.de
Telefon: 08662 62-123, erreichbar Mo.-Fr. 9-17 Uhr

Ihr
Peter Lachenmeir, Geschäftsführer 
Stefan Hoechter, Geschäftsführer 

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    UNSER ALLER TRINKWASSER IST SICHER: Heute und auch in Zukunft.

    Wasser- und Quellschutz: Unsere oberste Priorität.

    Adelholzener Mineralwasser ist von Natur aus rein. Der Grund dafür liegt in seiner besonderen Herkunft. Diese Herkunft und Reinheit gilt es mit allen Mitteln zu bewahren und aus diesem Grund legen wir großen Wert auf den Schutz dieses besonderen Mineralwasservorkommens. Nur so bleibt unser Adelholzener Mineralwasser auch für die nächste Generationen erhalten.

    Wir fördern den Klima- und Ressourcenschutz.

    Das Klima zu schützen, heißt, sich selbst zu schützen – sowohl für uns als Unternehmen als auch für den einzelnen Menschen als Teil einer großen Gemeinschaft. Adelholzener ist sich seiner Verantwortung innerhalb dieses Systems bewusst. Deshalb haben wir eine Klima­schutzstrategie entwickelt, durch die wir einen positiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.

    Unsere Tradition trägt unsere Perspektive.

    Die vergangenen Jahrzehnte haben gezeigt, dass wir kontinuierlich moderat wachsen. Unsere Zukunftsstrategie verfolgt das Ziel des gesunden Wachstums – Schritt für Schritt. So wollen wir auch in den kommenden 20 Jahren die Arbeitsplätze unserer bestehenden 600 Mitarbeiter sichern und je nach Bedarf zusätzliche Arbeitsplätze in allen Unternehmensbereichen schaffen. Damit bleiben wir auch langfristig einer der großen und sicheren Arbeitgeber im Landkreis Traunstein.

    Unser Wasser entstammt nachhaltigen Quellen.

    Nachhaltigkeit ist für uns die Verpflichtung, schonend mit Ressourcen umzugehen und soziale Ziele zu beachten. Das Brunnengebiet für unser Adelholzener Mineralwasser liegt zum Großteil im Fauna-Flora-Habitat „Moore süd­lich des Chiemsees“ und zum Teil im Naturschutzgebiet Bergener Moos am Fuße des Hochfelln. Hier wird der nachhaltige Schutz der sensiblen Natur gelebt und es gibt keine Tier- oder Agrarwirtschaft.

    Wir investieren in den Naturschutz hier vor Ort.

    Wir fördern aktiv den Naturschutz in unserer Nachbar­schaft und Umgebung. Unter anderem bewirtschaften Adelholzener und die Barmherzigen Schwestern ca. 65 ha gesunden, eigenen Mischwald und versorgen mit Hack­schnitzel zur autarken Heizversorgung das Alten- und Pflegeheim St. Hildegard. Darüber hinaus bewirtschaften wir 36 ha nachhaltige Weideflächen sowie 10 ha Streuwiesen nach Kulturlandschaftsprogramm im Bergener Moos. Weitere 2 ha Streuobstwiesen bilden wertvolle Ausgleichsflächen.

    Gleiches Wasserrecht wir heute.

    Wir wollen unser Wasserrecht erhalten. Nicht erweitern. Die heute genehmigte Entnahme-Menge soll unverändert gleich bleiben. Die neuen Wasserrechtsanträge sind notwendig, weil die laufenden – seit jeher befristeten – Genehmigungen zum Jahr 2025 auslaufen. Wir bereiten diese Anträge sorgfältig und öffentlich transparent vor – vollkommen unabhängig von unserer Standort-Entwicklung Perspektive 2040.

    Unsere Wasserentnahme hat keine Auswirkung auf die Trinkwasserversorgung.

    Die Adelholzener Alpenquellen und die gemeindliche Trinkwasserversorgung entnehmen ihren Wasserbedarf aus jeweils unterschiedlichen Grundwasserschichten. Während sich die reguläre Trinkwasserversorgung von Bergen mit der Ägidiusquelle auf das sogenannte obere Grundwasserstockwerk stützt, entnimmt die Firma Adelholzener ihr Mineralwasser aus einem anderen, tiefer gelegenen Grundwasserstockwerk. Ein Konflikt oder eine Abhängigkeit zwischen diesen beiden Nutzungen besteht nicht und ist auch künftig nicht zu erwarten.

    Unabhängige Hydrogeologen monitoren unsere Quellen laufend.

    Intensives Grundwassermonitoring und ökologische Begleituntersuchungen wurden und werden laufend durchgeführt. Die Ergebnisse beweisen, dass keine negativen Beeinträchtigungen durch die Wasserförderung entstanden sind. Auch zukünftig werden an den Grund­wassermessstellen kontinuierlich Messungen der Wasser-stände und Druckpotentiale vorgenommen. Dadurch stellen die Adelholzener Alpenquellen sicher, dass die Förderung des Mineralwassers nachhaltig ist und auch zukünftig bleibt.

    Adelholzener ist schon jetzt klimaneutral und bleibt es auch in Zukunft.

    Unser Unternehmensstandort ist seit Januar 2021 klimaneutral. Hierfür haben wir unseren Carbon Footprint für das Jahr 2020 überprüft. Durch Umstieg auf 100 % Grünstrom aus Wasserkraft konnten die indirekten Emissionen auf 0 reduziert werden. Verbleibende Restemissionen gleichen wir durch enge Zusammen­arbeit mit dem zertifizierten Klimaschutz-Unternehmen ClimatePartner aus.

    100% unserer Erlöse dienen sozialen Zwecken.

    Die Adelholzener Alpenquellen gehören zur Kongregation der Barmherzigen Schwestern. 100% der Erlöse gehen nach Investitionen in die sozialen Projekte des Ordens, wie beispielsweise Senioren- und Pfelgeeinrichtungen oder Krankenhäuser.

    FAKTEN: Sicheres Wasser für Alle.
    1

    Im tieferen Grundwasser-Vorkommen unter dem Bergener Moos bildet sich seit jeher weit mehr Wasser, als wir für unser Mineralwasser und für die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Bergen entnehmen. Dies bleibt auch für die Zukunft sichergestellt.

    2

    Die konstante Überwachung des Grundwassers erfolgt bereits heute durch eine unabhängige Gesellschaft für angewandte Geo- und Ingenieurswissenschaften und amtlich vereidigte Sachverständige. Sie ist mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt.

    3

    Die Errichtung der Brunnen für das Wasservorkommen unter dem Bergener Moos wurde durch unabhängige Sachverständige und die zuständigen Fachbehörden überprüft. Die Brunnen und deren Wasserqualität werden laufend überwacht.

    4

    Einen wasserrechtlichen Antrag für das Vorkommen unter dem Bergener Moos, der ein unwiderrufliches Wasserrecht für die Dauer von 30 Jahren verfolgt, haben wir nicht gestellt. Ein solches Wasserrecht hat es hier bislang nicht gegeben.

    5

    Probleme bei der Trinkwasserversorgung der Gemeinde Bergen sind uns nicht bekannt und nicht zu erwarten. Adelholzener unterstützt seit 1979 die kommunale Trinkwasserversorgung: als Redundanz bei Wartungsarbeiten, bei Versorgungsausfällen und für die Versorgung des Ortsteils Bernhaupten.

    6

    Die Ergebnisse unserer Überwachung, insbesondere erhobene Daten und Messungen zum Wasservor­kommen unter dem Bergener Moos, stehen den zu­ständigen Fachbehörden transparent zur Verfügung.

    7

    Adelholzener Mineralwasser ist von Natur aus rein. Es handelt sich um ein besonders hochwertiges Wasser, das so nur im zweiten Grundwasserstockwerk vorhanden ist. Das prüfen wir laufend unabhängig durch ein zertifiziertes Labor (SGS Institut Fresenius). Mineralwasser muss als einziges Lebensmittel amtlich anerkannt werden. Wir haben diese amtliche Anerkennung.

    8

    Unsere Erlöse gehen nach Investitionen zur langfristigen Sicherung des Unternehmens in Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie in die Unterstützung der zahlreichen sozialen Projekte des Ordens.

    9

    Fällt in einem Katastrophenfall die örtliche Trinkwasser­versorgung aus, ist kurzfristig meist nur Mineralwasser in Flaschen vorhanden, um die Versorgung der Be­völkerung mit Trinkwasser sicherzustellen. Adelholzener hat bereits mehrfach mit seinem Mineralwasser in Flaschen eine solche Notversorgung sichergestellt.

    10

    Die Wasserversorgung unserer Region hat für uns oberste Priorität. Durch Adelholzener war, ist und wird die kommunale und regionale Trinkwasserversorgung nie beeinträchtigt sein.

    Einzigartige Entstehung

    Auf der folgenden Seite können Sie den Film zur einzigartigen Entstehung unseres Adelholzener Mineralwassers aufrufen. Dieser berichtet darüber hinaus über unsere umfangreichen Monitoring-Maßnahmen, den Weg des Adelholzener Mineralwassers vom Brunnen bis in die Flasche sowie unsere Qualitätssicherung.

     

    Besucherzentrum Wasserwelt

    Neben sämtlichen Informationen über unsere Produkte können Sie in unserer Wasserwelt auch mehr über die Historie unseres Unternehmens, sowie unseres Gesellschafters, den Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul, erfahren.